Ein­rich­tung „Haus am Kirch­see“

Wir sind in un­se­rer Ar­beit den Leit­bil­dern des Trä­gers und des Hau­ses ver­pflich­tet.
Auf die­ser Grund­la­ge ver­se­hen wir un­se­ren Dienst. Die Be­woh­ner und Be­woh­ne­rin­nen wer­den als ganz­heit­li­che In­di­vi­du­en wahr­ge­nom­men und re­spek­tiert.
Adres­sat un­se­rer Ak­ti­vi­tä­ten ist der Be­woh­ner / die Be­woh­ne­rin in sei­ner/ ih­rer In­di­vi­dua­li­tät und Ein­zig­ar­tig­keit mit Kör­per, See­le und Geist.
Wir be­rück­sich­ti­gen in un­se­ren Hand­lun­gen sei­ne/ ih­re je­wei­li­ge Bio­gra­phie und das so­zia­le Um­feld, um dar­auf so weit wie mög­lich Be­zug zu neh­men.

Wir un­ter­stüt­zen­ ein mög­lichst selb­stän­di­ges und selbst­be­stimmt ge­führ­tes Le­ben, das der Wür­de ­des Men­schen ent­spricht.
Wir üben ak­ti­vie­ren­de Pfle­ge aus, die da­zu bei­tra­gen soll, vor­han­de­ne Fä­hig­kei­ten zu er­hal­ten und ver­lo­re­ne zu­rück­zu­ge­win­nen.
Wir pfle­gen, ver­sor­gen und be­treu­en ent­spre­chend des an­er­kann­ten Stands der Er­kennt­nis­se.
Un­se­re Leis­tun­gen wer­den in der Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on, ge­mä­ß ­der Qua­li­täts­si­che­rung SGBIX, §80, auf­ge­zeich­net.
Un­se­re Hil­fe dient der Un­ter­stüt­zung, teil­wei­se oder voll­stän­di­ge Über­nah­me der Ver­rich­tun­gen.
Wir wir­ken der mög­li­chen Ge­fähr­dung durch Ver­ein­sa­mung ent­ge­gen und
be­rück­sich­ti­gen die in­di­vi­du­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­dürf­nis­se.

Pfle­ge im „Haus am Kirch­see“

Als Ein­rich­tung der Dia­ko­nie wis­sen sich Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen der Wohn­an­la­ge dem Evan­ge­li­um von Je­sus Chris­tus, ge­mä­ß ­s­ei­nes Wor­tes: „Die­net ein­an­der, je­der mit der Ga­be, der er emp­fan­gen ha­t…“ ver­pflich­tet. Dia­ko­nie wird ver­stan­den als plan­vol­les An­ge­bot ganz­heit­li­cher Le­bens­hil­fe, als han­deln, das die Wür­de ­des Men­schen und ei­ne mensch­li­che Ge­sell­schaft im Blick hat. Die­ses neh­men wir auf mit ei­nem dif­fe­ren­zier­ten Wohn – und Be­treu­ungs­an­ge­bot. Auf re­la­tiv brei­ter Ba­sis soll den Be­dürf­nis­sen Men­schen je­den Al­ters Rech­nung ge­tra­gen wer­den.

  1. dem Be­dürf­nis nach Ei­gen­stän­dig­keit und Au­to­no­mie so lan­ge nur ir­gend mög­lich. ( Be­dürf­nis nach den „ei­ge­nen vier Wän­den“)
  2. dem Be­dürf­nis, auch bei Ein­schrän­kun­gen, nach­las­sen der Leis­tungs­fä­hig­keit, auf­tre­ten­der Ge­bre­chen, so un­ab­hän­gig wie mög­lich zu blei­ben und gleich­zei­tig Hil­fe und Be­treu­ung, die in­di­vi­du­ell er­for­der­lich ist, in An­spruch neh­men zu kön­nen.
  3. bis hin zu dem Be­dürf­nis nach ei­ner „Rund­um­ver­sor­gung“ , wenn ei­ne selbst­stän­di­ge Le­bens­füh­rung nicht mehr oder nur sehr ein­ge­schränkt mög­lich ist, ent­spre­chend dem Grund­satz: Woh­nen geht vor Pfle­ge.